Es wurde eine Methode entwickelt, die auf dispersiver Festphasenextraktion in Kombination mit ultra-hochleistungsflüssigkeitschromatographie gekoppelt mit Triple-Quadrupol-Tandem-Massenspektrometrie (d-SPE/UPLC-MS/MS) basiert, um gleichzeitig 19 chemische Bestandteile in geröstetem Kaffee zu bestimmen. Nach Extraktion und Reinigung der Kaffeproben wurden 0,01%ige Ameisensäure-Wasserlösung und 0,01%ige Ameisensäure-Methanol als mobile Phase verwendet, und die Trennung wurde auf einer Kinetex PFP-Säule (100 mm×3 mm, 2,6 µm) innerhalb von 6 Minuten erreicht. Die Ergebnisse zeigten, dass alle 19 Verbindungen im Bereich von 0,2 bis 5.000 µg/L eine gute lineare Beziehung aufwiesen (r² > 0,995), mit Ausnahme von Apfelsäure (LOD 100 µg/L, LOQ 200 µg/L). Die Nachweisgrenzen (LOD) und Quantifizierungsgrenzen (LOQ) der anderen 18 Verbindungen lagen zwischen 0,1–20 µg/L bzw. 0,2–50 µg/L. Die Spiked-Recovery-Raten bei drei Konzentrationsstufen lagen zwischen 73,2 % und 111 %, mit einer relativen Standardabweichung von 1,4 % bis 11 %. Die Methode wurde erfolgreich auf 21 Chargen von Kaffee aus Yunnan mit unterschiedlichen Verarbeitungszusammensetzungen (Sorte × Verarbeitungsmethode × Röstgrad) angewendet und unter Verwendung der Hauptkomponentenanalyse (PCA) statistisch analysiert. Die Methode ist empfindlich und kann mehrere Komponenten nachweisen, was eine theoretische Grundlage für die Herstellung von hochwertigem Kaffee bietet.