In dieser Arbeit wurden grüne fluoreszierende Kohlenstoff-Quantenpunkte (g-CQDs) mittels einer solvothermalen Methode hergestellt, wobei Granatapfelsaft als Kohlenstoffquelle und wasserfreies Ethanol als Lösungsmittel verwendet wurden. Die Charakterisierung erfolgte durch UV-Absorptionsspektroskopie, Fluoreszenzspektroskopie, Infrarotspektroskopie sowie Transmissionselektronenmikroskopie. Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass die durchschnittliche Partikelgröße der g-CQDs etwa 2,96 nm beträgt, die Oberfläche reich an Hydroxyl-, Carboxyl- und anderen funktionellen Gruppen ist, und sie eine gute wässrige Dispersion sowie Fluoreszenzstabilität aufweisen. Unter optimaler Anregungswellenlänge von 410 nm zeigt die Fluoreszenzintensität bei 500 nm ein Maximum mit grünem Fluoreszenzlicht und einer Quantenausbeute von 15,24 %; Fe3+- und Fe2+-Ionen können die Fluoreszenz der g-CQDs löschen, wobei der Löschmechanismus hauptsächlich auf lichtinduziertem Elektronentransfer durch Oberflächenkoordination basiert; als Fluoreszenzsonde zur Eisendetektion weisen g-CQDs Nachweisgrenzen von 0,155 µmol/L (linearer Bereich 1,25–18 µmol/L) und 0,221 µmol/L (linearer Bereich 18–50 µmol/L) für Fe2+ sowie 0,211 µmol/L (linearer Bereich 2,5–72,5 µmol/L) für Fe3+ auf und zeigen eine hohe Empfindlichkeit. Antibakterielle Tests zeigen, dass g-CQDs das Schimmelwachstum hemmen, wobei die Hemmwirkung mit steigender Konzentration zunimmt. Diese Studie liefert eine Referenz für die grüne Synthese multifunktionaler Kohlenstoff-Quantenpunkte und deren Anwendung im Bereich der Ionendetektion und antimikrobiellen Kontrolle.