Die vorliegende Studie basiert auf der Ultra-Hochleistungs-Flüssigchromatographie - lineare Ionenfalle - Hochfeld-Orbitrap-Massenresonanzspektrometrie (UHPLC-Orbitrap Fusion TMS) und entwickelte eine schnelle Methode zur Analyse von fünf cyclischen Trifosphazenen (CTPs) im Staub. Die Studie untersuchte den Einfluss des Extraktionsl,ösungsmittels und des pH-Werts auf die Extraktionseffizienz der Zielverbindungen. Als Extraktionslösung wurde Acetonitril/Dichlormethan/Methyl-tert-butylether (2:2:1, Volumenverhältnis, mit 1% Ammoniakwasser) gewählt; die beiden Kernparameter automatische Verstärkungsregelung (AGC) und maximale Ioneneinspritzzeit (ITmax) wurden optimiert, wobei die Trennung auf einer Xbridge BEH C8 Säule (4,6 mm × 250 mm, 5 μm) erfolgte, mit einem Gradienten aus 5 mmol/L Ammoniumacetatlösung - 0,3% Ammoniakwasser und reinem Methanol als mobile Phase. Die qualitative und quantitative Analyse der CTPs wurde im selektiven Ionenmonitoring (SIM) Modus durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass die fünf Zielverbindungen im Bereich von 0,01 bis 1 μg/L eine gute Linearbeziehung aufwiesen, mit Korrelationskoeffizienten (r²) über 0,99, und die Nachweisgrenzen lagen bei 0,011 bis 0,14 ng/g. Die Rückgewinnungsraten bei drei Konzentrationslevels lagen zwischen 72,7 % und 94,3 %, wobei die relative Standardabweichung zwischen 1,1 % und 5,4 % lag. Die Methode ist einfach zu bedienen, hochsensitiv und eignet sich für die schnelle Detektion von CTPs in Staubproben.