Es wurde ein monoklonaler Antikörper gegen das Schwermetall Chrom hergestellt, und eine Schnelltestmethode mittels farbiger Latexmikrokügelchen-Immunochromatographie etabliert. Die Isothiocyanat-Methode wurde angewandt, um eine vollständige Kopplung mit Trägerproteinen (kompletter Antigenkomplex: Immunogen und Beschichtungsantigen) durchzuführen, und monoklonale Antikörper (4G9) mit spezifischer Erkennung von Schwermetallchrom wurden durch Immunisierung von Mäusen erzeugt. Die Ergebnisse zeigten, dass die halbmaximale Hemmkonzentration (IC50) des monoklonalen Antikörpers 4G9 bei 21,9 ng/ml lag, und die Kreuzreaktionsraten mit Schwermetallen wie Cadmium, Blei, Quecksilber, Arsen, Kupfer, Eisen und Nickel alle unter 0,3 % lagen. Darauf basierend wurde eine farbige Latexmikrokügelchen-Immunochromatographiemethode für Schwermetallchrom etabliert, wobei die Menge des Antikörpers, die Konzentration der T-Linie auf den Teststreifen, die Menge der Sonde sowie der pH-Wert des Teststreifensystems optimiert wurden. Unter optimalen Arbeitsbedingungen lag die Nachweisgrenze (LOD) der Teststreifen bei 0,95 ng/ml, der lineare Bereich bei 0,78 bis 25 ng/ml; bei tatsächlichen Spargelproben lag der LOD bei 5,15 ng/ml, mit einer Spurenelementrückgewinnung von 75,3 % bis 119 % und einer relativen Standardabweichung von unter 10 %, was eine schnelle Nachweismethode für Chromrückstände in realen Proben ermöglicht.