In dieser Arbeit wird m-Phenylendiamin als Vorläufer und wasserfreies Ethanol als Lösungsmittel verwendet. Es wird eine solvothermische Methode angewandt, um funktionalisierte grüne fluoreszierende Kohlenstoffpunkte (G-CDs) zu synthetisieren, und es wurde eine fluoreszierende Sonde zur schnellen Nachweisung von Thiabendazol (TBZ)-Rückständen in Lebensmitteln entwickelt. Morphologische, funktionelle und optische Charakterisierungen der G-CDs und deren Komplexe mit TBZ wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass G-CDs TBZ hauptsächlich durch statische Quenchung sowie synergistische Effekte von π-π-Stapelungen und Energieübertragungen spezifisch erkennen. Unter optimalen Nachweisbedingungen (500-fache Verdünnung der G-CDs, pH 6,0) kann TBZ das Fluoreszenzsignal der G-CDs bei 487 nm effektiv unterdrücken, und das relative Fluoreszenzintensitätsverhältnis der Sonde zeigt eine gute lineare Korrelation mit dem TBZ-Gehalt im Bereich von 0 bis 1,00 mg/kg, mit einem Korrelationskoeffizienten (r²) von 0,9913. Die Nachweisgrenze beträgt 0,0214 mg/kg, die Quantifizierungsgrenze 0,0712 mg/kg. Die Wiederfindungsrate bei Probenanreicherung liegt bei 91,1 % bis 109 %, die relative Standardabweichung bei 1,2 % bis 5,2 %. Diese Methode zeichnet sich durch einfache Bedienung, schnelle Reaktion, geringe Kosten, hohe Empfindlichkeit und gute Zuverlässigkeit aus und bietet eine praktikable technische Lösung für die hochempfindliche Nachweisung von TBZ-Rückständen in komplexen Lebensmittelmatrizes sowie neue Ideen und Referenzen für das Design und die Entwicklung entsprechender fluoreszierender Sonden.