Mykotoxine kontaminieren leicht essbare Agrarprodukte und deren Derivate, was eine ernsthafte Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit und die menschliche Gesundheit darstellt. Ihre effektive Kontrolle bleibt eine der wichtigsten Herausforderungen im Bereich der Lebensmittelsicherheit. In den letzten Jahren haben poröse Nanomaterialien aufgrund ihrer einzigartigen Porenstruktur, ihrer hohen spezifischen Oberfläche und ihrer zahlreichen aktiven Stellen ein großes Anwendungspotenzial bei der Erkennung und Kontrolle von Mykotoxin-Kontaminationen gezeigt. Dieser Artikel gibt einen systematischen Überblick über den Forschungsfortschritt bei der Anwendung poröser Nanomaterialien wie Metall-organische Gerüste, kovalente organische Gerüste und Biokohle zur Verbesserung der Empfindlichkeit und Selektivität der Mykotoxin-Detektion, zur Hemmung der Toxinbildung und zur Entfernung von Toxinen. Zudem werden die Wirkmechanismen dieser Materialien bei der Adsorption und dem Abbau von Mykotoxinen ausführlich erläutert. Darüber hinaus werden die Herausforderungen bei der praktischen Anwendung dieser Materialien und ihre zukünftigen Entwicklungsperspektiven analysiert, um eine theoretische Grundlage für das Design und die Entwicklung neuer poröser Nanomaterialien sowie deren weitere Forschung und Anwendung bei der Kontrolle von Mykotoxinen zu bieten.