Diese Studie verwendet Adrenalin und Zinkchlorid als Vorläufer und synthetisiert mittels Hydrothermalverfahren neuartige zink-dotierte Kohlenstoffpunkte (Zn/NA-CDs). Die optischen Eigenschaften von Zn/NA-CDs wurden untersucht, und die Strukturmerkmale anhand von Techniken wie Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS), Transmissionselektronenmikroskopie (TEM), Fourier-Transform-Infrarotspektroskopie (FT-IR) und Röntgenbeugung (XRD) analysiert. Zn/NA-CDs weisen eine hohe Fluoreszenzemissionseffizienz mit einer Quanten-Ausbeute von 43,28 % auf. Aminosäuren reagieren mit Ortho-Phthalsäurealdehyd (OPA) zur Bildung von Schiff-Basen-Produkten, welche die Fluoreszenz von Zn/NA-CDs verstärken können. Basierend auf diesem Prinzip wurde unter optimierten Bedingungen ein Fluoreszenz-Detektionssystem für freie Aminosäuren aufgebaut, bei dem Glycin als Modellmolekül verwendet wurde. Die Glycingehaltskonzentration im Bereich von 2,5 bis 250 mg/L steht in linearem Zusammenhang mit der Fluoreszenzintensität des Systems, die Nachweisgrenze beträgt 0,6 mg/L. Diese Methode eignet sich zur Bestimmung von Aminosäuren in echten Tabakproben und liefert zufriedenstellende Ergebnisse.