Kovalente organische Polymere als eine Klasse poröser Materialien verfügen über eine große spezifische Oberfläche, viele aktive Stellen und eine starke strukturelle Gestaltungsmöglichkeit, was ihnen Potenzial als elektrochemische Sensoren verleiht. Aufgrund ihrer schlechten Leitfähigkeit ist ihre Anwendung als Elektrokatalysatoren jedoch eingeschränkt. Eine wirksame Strategie besteht darin, sie in eine leitfähige Phase einzubringen. In dieser Arbeit wurde ein neuartiges kovalentes organisches Polymer Br-COPs unter solvothermalen Bedingungen synthetisiert und seine Struktur mittels Röntgendiffraktometrie (XRD) und Rasterelektronenmikroskopie (SEM) charakterisiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Br-COPs ein amorpher poröser Polymer mit bandförmigem Chrysanthemenmuster ist. Das Komposit von Br-COPs mit mehrwandigen Kohlenstoffnanoröhren wurde zur Modifizierung einer glasartigen Kohlenstoffelektrode (GCE) für die Dopamin-detektion eingesetzt. Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass durch die Synergie zwischen Br-COPs und mehrwandigen Kohlenstoffnanoröhren die elektrochemische Katalyseleistung der modifizierten Elektrode für Dopamin erheblich verbessert wurde. Unter optimalen Bedingungen reagierte der entwickelte Sensor schnell auf Dopamin mit linearen Konzentrationsbereichen von 0,9~6,25 μmol/L und 12,5~400 μmol/L sowie einer Nachweisgrenze von 0,071 μmol/L. Der Sensor wurde erfolgreich zur Detektion von Dopamin in realen Proben eingesetzt.