Kupferionen (Cu2+) wirken sich aufgrund ihrer Umwelttoxizität und Persistenz nachteilig auf die menschliche Gesundheit und Ökosysteme aus. Traditionelle Methoden zur Erkennung von Cu2+ erfordern teure, große Analysegeräte und können oft die Anforderungen für den Vor-Ort- und Echtzeitnachweis nicht erfüllen. In den letzten Jahren wurden Kohlenstoff-Quantentropfen (CDs) aufgrund ihrer guten Fluoreszenzstabilität, Photobleichebeständigkeit, guten Biokompatibilität, niedrigen Toxizität und einfachen Oberflächenfunktionalisierung weit verbreitet in der Landwirtschaft, Umwelt und Medizin für den Bau von Cu2+-Fluoreszenzsensoren eingesetzt. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Synthesemethoden von CDs, analysiert den Einfluss der Synthesesteuerung auf die Fluoreszenzdetektionsleistung und diskutiert den Stand der Forschung zur Cu2+-Detektion basierend auf den Nachweismechanismen und Sensortypen der CDs. Abschließend werden die zukünftigen Entwicklungsperspektiven erörtert. Der Aufbau schneller, störungsresistenter, visualisierbarer und tragbarer Fluoreszenzsensoren bleibt weiterhin der Hauptforschungsbereich für die Detektion von Schwermetallionen wie Cu2+.