Wasserstoffbrückenbindungen sind in der Regel der Hauptmechanismus, mit dem molekular geprägte Polymere die Templates erkennen. Aufgrund von Störungen durch verschiedene Faktoren wie Wassermoleküle ist die effektive Erkennung von Analyten in wässriger Umgebung seit jeher eine große Herausforderung für die molekulare Prägungstechnologie. Oberflächengeprägte Mikrosphären verfügen über eine große spezifische Oberfläche und sind leicht modifizierbar, wodurch sie flexibel eingesetzt werden können, um den Anforderungen der Probenvorbereitung verschiedener wässriger Proben gerecht zu werden und eine der effektiven Methoden zur Überwindung der Erkennungsschwierigkeiten in wässriger Umgebung darzustellen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über verschiedene Herstellungsmethoden von oberflächengeprägten Mikrosphären zur Erkennung in wässrigen Medien und deren repräsentative Anwendungen der letzten Jahre, einschließlich unterschiedlicher Träger, hydrophiler Erkennung, synergistischer Erkennung ohne Wasserstoffbrückenbindung und oberflächengeprägter Mikrosphären auf Basis spezieller Komponenten; es werden Störfaktoren und deren Steuerung aus Sicht der Wechselwirkungskräfte und Erkennungsmechanismen in wässriger Umgebung diskutiert sowie Anwendungen der oberflächengeprägten Mikrosphären in der Probenvorbereitung wässriger Proben vorgestellt; abschließend werden Herausforderungen und zukünftige Forschungstrends im Bereich der Probenvorbereitung wässriger Proben mit oberflächengeprägten Mikrosphären erörtert.